Kirchenchor Wolnzach

Bei uns muss man kein Profi sein. Bei uns geht es um das Bewusstsein, in einem Chor zu singen, ein Miteinander zu wollen. Die Stimmen, das heißt die einzelnen Gruppen, sollen nicht aus einzelnen Solisten bestehen, sondern aus Menschen, die miteinander zu einem Ganzen beitragen wollen.

Wir singen vor allem klassische Kirchenmusik, angefangen von Bach bis hin zu Mutter und Piechler. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Klassik und Impressionismus.

Grundsätzlich singen wir jeden Sonn- und Feiertag mit Ausnahme von ein paar festen Terminen im Kirchenjahr, und nahezu bei allen Requiems. An kirchlichen Hochfesten singen wir auch Orchestermessen.

Wir proben immer dienstags von 19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr im Pfarrheim.

Chorleitung und Ansprechperson: Astrid Elender, soeinelend@web.de

Unser Kirchenchor St. Laurentius ist in der Advents- und Weihnachtszeit – normalerweise – ziemlich ausgelastet. Da gibt es Rorate während der Woche, die Gelegenheit zu besinnlichem Gesang bei Kerzenschein geben. Dazu die vielen Feiertage, Gedenk-  und Hochfeste, die Orchestermesse am zweiten Weihnachtsfeiertag und das Ausklingen des Jahres mit der Weihnachtsoktav. Die meisten Sängerinnen und Sänger kennen die traditionellen Chorsätze mit ihren zarten Melodien fast auswendig, und den regelmäßigen Kirchenbesuchern sind sie sehr vertraut.

Was ist so besonders an den weihnachtlichen Liedern?  Da fällt schon mal ein besonderer Klang der Sopranstimmen auf. Die Melodien und sanften Rhythmen erreichen uns mehr als sonst, zaubern auch mal ein Lächeln auf die Lippen. Alt und Bass unterlegen die Melodien mit besonderer Leichtigkeit und bilden die Säulen der Harmonien. Schließlich setzt der Tenor Akzente in den höchsten Tönen. Das eine oder andere Solo, unterstützt vom Gesamtchor, bereichert den Ausdruck der Sätze. „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ heißt es am Anfang und „Tauet, Himmel, den Gerechten“.  Wir singen „Maria durch ein Dornwald ging“, „Sei gegrüßt, Maria“, „Tochter Zion“  und „Machet die Tore weit“. In der Heiligen Nacht schließlich „Adeste Fideles“,  „Heilige Nacht“ und „Transeamus usque Bethlehem“.

All diese gefühlsgeladene und friedvolle Musik schwingt heuer in unseren Gedanken mit, wenn sich Festtag an Festtag reiht. Musik von der Konserve ist manchmal präziser, erreicht aber nicht die Innigkeit und das Erlebnis, das in der Kirche zu spüren ist. Heuer fehlt natürlich auch der persönliche Kontakt. Es gibt kaum noch Gelegenheiten für einen Händedruck, in ein fröhliches Gesicht zu sehen oder eine vertraute Stimme zu hören. Internet, Telefon und Fotos sind mehr eine Krücke als ein Ersatz. Erstaunlich lebendig sind dagegen die vielen schönen Erinnerungen an das Chorleben, bevor es im letzten März abrupt enden musste. Wir würden so gerne an den Festtagen im Advent und an Weihnachten unseren gewohnten Beitrag leisten, zusammen mit unserem Pfarrer, der Gemeinde, unserer Chorleiterin Astrid Elender und den Organistinnen und Organisten, die ihr Instrument so fabelhaft beherrschen. Die unerwartete Pandemie hat uns zurückgeworfen, uns aber eines nicht genommen: unsere Gemeinschaft und unsere Liebe zum Gesang.

Singt dem HERRN ein neues Lied, denn er hat wunderbare Taten vollbracht! (Ps. 98,1)

 

Der Kirchenchor Wolnzach wünscht Ihnen, liebe Gemeindemitglieder und Freunde der Kirchenmusik, einen besinnlichen Advent, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Bleiben Sie gesund!