Kirchenchor Wolnzach

Bei uns muss man kein Profi sein. Bei uns geht es um das Bewusstsein, in einem Chor zu singen, ein Miteinander zu wollen. Die Stimmen, das heißt die einzelnen Gruppen, sollen nicht aus einzelnen Solisten bestehen, sondern aus Menschen, die miteinander zu einem Ganzen beitragen wollen.

Wir singen vor allem klassische Kirchenmusik, angefangen von Bach bis hin zu Mutter und Piechler. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Klassik und Impressionismus.

Grundsätzlich singen wir jeden Sonn- und Feiertag mit Ausnahme von ein paar festen Terminen im Kirchenjahr, und nahezu bei allen Requiems. An kirchlichen Hochfesten singen wir auch Orchestermessen.

Wir proben immer dienstags von 19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr im Pfarrheim.

Chorleitung und Ansprechperson: Astrid Elender, soeinelend@web.de

Eindrücke von unserer Orchestermesse am 22. November

Dienstag, 22.November 2022. Eine Orchestermesse unter der Woche?! Um 18.30?!

Ja, genau! Der Kirchenchor stimmte mit einem Streichquartett von Manfred Leopold die Messe brève von Leo Delibes an. Und aus welchem Grund? Deswegen, weil die heilige Cäcilia, die Patronin der Kirchenmusik, ihren Ehrentag hatte. Und weil die Messe so schön ist. Und weil damit beides perfekt zusammenpasst.

Die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores hatten – wie so häufig – einen sehr guten Tag erwischt. Zufall ist das keiner, denn: „Von nix kommt nix“. In zahlreichen konzentrierten, lustigen und launigen Proben feilen sie an den einzelnen Stücken, an der jeweiligen Stimme und am Miteinander, alles Garanten für einen guten Gesang. Auch die zusätzlichen Stücke, das „Laudate Dominum“ von W.A.Mozart, „Dank sei dir, Herr“ von G.F. Händel und das abschließende Stück von F. Mendelssohn „Denn er hat seinen Engeln“ waren sehr zu Herzen gehend.

Auf die Frage „Kommt denn da wer? Mitten unter der Woche? Um diese Zeit?“ gibt es eine klare Antwort: Ja, ein Vielfaches mehr als sonst zu einer Abendmesse.

Im Übrigen: Die, die da waren, waren voll des Lobes.

Mir als Chorleiterin bleibt nur zu sagen: Herzlichen Dank an alle, die da waren, von A bis Z, an alle Aktiven und an alle Zuhörer.

Welch eine Freude! Blumen für Chorleiterin Astrid Elender und für Organistin Monika Stadler als Dank für Ihre unermüdliche und erfolgreiche Arbeit, überreicht von unserem ältesten aktiven Sänger Siegfried Feuhsner.

Neue Termine

Liebe Kirchenchorfreunde,
aufgrund der Coronasituation gelten für das Chorsingen die Vorgaben der Fachstelle Kirchenmusik der Diözese Regensburg.

Samstag/Sonntag, 03./04. Dezember 2022

Chor:  Kein Termin
K:       Sonntag, 10:30

Dienstag, 06. Dezember 2022

14:30  Requiem
19:30  Probe im Pfarrheim

Donnerstag, 08. Dezember 2022

18:30  Rorate mit Kirchenchor und Gemeindegesang

Sonntag, 11. Dezember 2022
3. Advent (Gaudete)

09:00   Hl. Messe mit Kirchenchor und Gemeindegesang
17:00    Adventssingen

Dienstag, 13. Dezember 2022

19:30  Probe im Pfarrheim

Donnerstag, 15. Dezember 2022

 18:30  Rorate mit Kirchenchor und Gemeindegesang

Samstag/Sonntag, 17./18. Dezember 2022

Kein Termin!

Dienstag, 20. Dezember 2022

19:30  Probe im Pfarrheim

Donnerstag, 22. Dezember 2022

18:30  Rorate mit Kirchenchor und Gemeindegesang

Samstag, 24. Dezember 2022
Heiliger Abend

22:00  Christmette

Sonntag, 25. Dezember 2022
1. Weihnachtsfeiertag

Kein Termin!

Montag, 26. Dezember 2022
2.Weihnachtsfeiertag

Orchestermesse
Der Kirchenchor singt die Pastoralmesse in G von Karl Kempter.

Samstag, 31. Dezember 2022
Silvester

17.00  Jahresabschluß

Sonntag, 01. Januar 2023

Kein Termin!

Änderungen können sich jederzeit, auch kurzfristig ergeben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Musikalische Schätze im Gotteslob

„Verleih uns Frieden gnädiglich“ – das ewige Friedensgebet

GL 473
Gregorianische Antiphon aus dem 9. Jh.

„Da pacem, Domine,
in diebus nostris,
quia non est alius
qui pugnet pro nobis,
nisi tu Deus noster.“

Übersetzung: Gib Frieden, Herr, in unseren Tagen. Es ist ja doch kein anderer, der für uns kämpfen könnte, wenn nicht du, unser Gott.

GL 475
Lied in der Übersetzung von Martin Luther und mit der Musik aus Einsiedeln 12. Jh.

„Verleih uns Frieden gnädiglich,
Herr Gott, zu unsern Zeiten.
Es ist doch ja kein andrer nicht,
der für uns könnte streiten,
denn du, unser Gott, alleine.“

So lautete der Liedtext von Martin Luther 1529:

„Verley uns frieden gnediglich
Herr Got zu unsern zeyten,
Es ist doch ya keyn ander nicht,
der für uns künde streitten.
Denn du unser Godt allaine.“

Quelle: Wilhelm Lucke: Martin Luthers Werke. Kritische Gesamtausgabe, Band 35, Weimar 1923

Archiv – ehemalige Text- und Bildbeiträge

Wie wundervoll. Unfassbar schön!

Ein Beitrag zur Orchestermesse am Ostermontag 2022

Wenn man eine WhatsApp mit solchen Aussagen und einem solchen Inhalt bekommt, dann muss etwas Besonderes geschehen sein. Erreicht hat den Kirchenchor diese Kurznachricht am Ostermontag nach der Orchestermesse. Der Chor, der fast wieder in seiner alten Stärke singen kann, führte die komplette „Kleine Orgelsolomesse“ von Joseph Haydn für Solo (Sarah Elender, Sopran; Elisabeth Reith-Maier und Uta Spiegel, Alt; Harald Thum, Tenor und Dr. Joachim Spiegel, Bass), Chor und Orchester auf. Dabei waren die Solistinnen und Solisten bestens disponiert und fügten sich ohne jegliche Brüche ins Gesamtgefüge ein, einfach ein harmonisches Miteinander. Zur Gabenbereitung durften sich die  Gläubigen an der Mozartmotette „Tu virginum corona“ erfreuen, bei der der Tenorsolist Harald Thum eindrucksvoll und einfühlsam die gekrönte Jungfrau um Frieden gebeten hat. Nochmal Mozart erklang zur Kommunionausteilung mit dem Stück „Alma Dei Creatoris“, bei dem die Musizierenden bitten, dass die Gottesmutter uns allen Stärken in den Schwierigkeiten unseres Lebens geben möge. An Ostern auf keinen Fall fehlen dürfen außerdem zwei Werke: das „Haec Dies“ von C. Ett, das zum Zwischengesang erklang und das „Halleluja“ von G. F. Händel, mit dem die Gottesdienstbesucher verabschiedet wurden.

Höchst musikalisch und voller Spielfreude begleitet wurde der Wolnzacher Kirchenchor von einem Streichquartett des Kirchenorchesters Leopold. Ein sehr großes Lob gebührt der Organistin Nicole Deckert, die das anspruchsvolle Orgelsolo im Benedictus bravourös bewältigte und es verstand, mit der Sopransolistin Sarah Elender ein, von der Komposition her so gedachtes, ausdrucksstarkes Zwiegespräch zu führen.

Nicht nur die zahlreichen Kirchenbesucher – alle markierten Plätze waren besetzt und auch die zusätzlich aufgestellten Stühle – verließen nach einem großen Schlussapplaus voller Lob die Kirche, auch die Mitwirkenden waren beseelt und in Hochstimmung. Singen macht glücklich – wir haben es am Ostermontag wieder erlebt.

Im Übrigen endete die WhatsApp mit der Aussage: Bitte schreibe mir […], wenn wieder so was Schönes ist. Klar, natürlich, das machen wir gerne! Haben Sie am Pfingstsonntag schon was vor?

Orgelviertelstunde nach den Sonntagsgottesdiensten

2021 wurde zum Jahr der Orgel ausgerufen. Die Organistinnen unserer Pfarrgemeinde werden die Königin der Instrumente besonders würdigen. An vier Sonntagen schließt sich an den Gottesdienst eine Orgelviertelstunde an, in der die jeweilige Organistin 15 Minuten lang live spielen wird.

Würdigen Sie dieses Instrument, das uns jahraus jahrein die Gottesdienste bereichert und würdigen Sie unsere Organistinnen für deren unermüdliches Engagement für die Kirchenmusik und letztendlich für jeden einzelnen Kirchenbesucher.

Der erste Termin ist am Sonntag, 19. 9. um 11.00 Uhr, zu dem Frau Anneliese Lackermeier spielen wird. Die letzte Orgelviertelstunde findet am Sonntag,  24. 11.  gleich nach der 10-Uhr-Messe statt, gestaltet von Frau Monika Stadler (Programm im Abschnitt „Termine“).

Zum Patrozinium: Beliebte Orchestermesse von Franz-Xaver Gruber

Am Sonntag, den 8. August 2021 um 10:00 Uhr erwartet die Pfarrgemeinde wieder ein musikalisches Schmankerl. Beim Festgottesdienst zum Patrozinium unserer Pfarrkirche St. Laurentius erklingt die Messe in D („Hochzeitsmesse“) von Franz-Xaver Gruber für gemischten Chor, Orgel und Orchester. Hinzu kommen weitere Meisterwerke der Kirchenmusik. Unter der Gesamtleitung von Astrid Elender singen und spielen: der Kirchenchor Wolnzach, vier Solisten, ein Streicherensemble (Ltg. Manfred Leopold), Horn und Orgel (Nicole Deckert).

Wir freuen uns auf das „Sub tuum praesidium“ von W.A. Mozart, vorgetragen von unserer Sopransolistin Sarah Elender und unserem Tenorsolisten Harald Thum mit Orchesterbegleitung. Tenor Harald Thum wird zusätzlich das innige „Panis Angelicus“ von Camille Saint-Saëns für uns singen.

„Mit aller Musik soll Gott geehrt und die Menschen erfreut werden. Wenn man Gott mit seiner Musik nicht ehrt, ist die Musik nur ein teuflischer Lärm und Krach.“

(Johann Sebastian Bach)

Skapulierfest mit musikalischem Glanz

Die Messe zum Skapulierfest am Sonntag, den 18. Juli wird vom Kirchenchor Wolnzach und einem Bläserensemble, zusammengestellt von Michael Eberwein, musikalisch umrahmt. Es erklingen die „Feierliche Messe“ von Gerbert Mutter und einige Bläsersätze.

Die Ausführenden freuen sich auf das Ereignis ganz besonders. Ist es doch das erste Mal seit März 2020, dass der Chor und die Instrumentalisten zu einer großen Messe zusammen kommen können, natürlich unter Beachtung aller Hygieneregeln.

Noch sind nicht alle Sängerinnen und Sänger wieder da. Aber was nicht ist, wird mit jeder Impfung besser. Mit dem frischen Mut unserer Chorleiterin Astrid Elender macht Singen im Kirchenchor einfach Freude.

Die lange Strecke vom Neubeginn der regelmäßigen Messen bis heute war stets begleitet von der Kirchenmusik. War es zuerst die Orgel alleine, kamen bald solistische Gesangsstücke und instrumentale Stücke hinzu. Besonders in Erinnerung geblieben sind die stimmungsvollen Messen mit Solosopran, Flöte und Orgel. Im nächsten Schritt war die kleine vierstimmige Besetzung angesagt. Sie sang hauptsächlich Gotteslob-Lieder, solange die Gemeinde nicht selbst singen konnte. Dazu kamen der eine oder andere vierstimmige Satz sowie Kanons und Wechselgesänge.

Die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit unserem Pfarrer Maximilian Roeb führte auch zur Neubelebung der Kantorenaufgaben mit den Antwortpsalmen und den Rufen vor dem Evangelium.

Als nächste große Aufgabe steht unserem Kirchenchor die musikalische Gestaltung des Patroziniums unserer Pfarrei im August bevor. Die ersten Proben dafür laufen schon. Natürlich können sich neue Sänger und Sängerinnen jederzeit anschließen oder einfach nur „reinschnuppern“!

Zum Advent 2020

Unser Kirchenchor St. Laurentius ist in der Advents- und Weihnachtszeit – normalerweise – ziemlich ausgelastet. Da gibt es Rorate während der Woche, die Gelegenheit zu besinnlichem Gesang bei Kerzenschein geben. Dazu die vielen Feiertage, Gedenk-  und Hochfeste, die Orchestermesse am zweiten Weihnachtsfeiertag und das Ausklingen des Jahres mit der Weihnachtsoktav. Die meisten Sängerinnen und Sänger kennen die traditionellen Chorsätze mit ihren zarten Melodien fast auswendig, und den regelmäßigen Kirchenbesuchern sind sie sehr vertraut.

Was ist so besonders an den weihnachtlichen Liedern?  Da fällt schon mal ein besonderer Klang der Sopranstimmen auf. Die Melodien und sanften Rhythmen erreichen uns mehr als sonst, zaubern auch mal ein Lächeln auf die Lippen. Alt und Bass unterlegen die Melodien mit besonderer Leichtigkeit und bilden die Säulen der Harmonien. Schließlich setzt der Tenor Akzente in den höchsten Tönen. Das eine oder andere Solo, unterstützt vom Gesamtchor, bereichert den Ausdruck der Sätze. „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ heißt es am Anfang und „Tauet, Himmel, den Gerechten“.  Wir singen „Maria durch ein Dornwald ging“, „Sei gegrüßt, Maria“, „Tochter Zion“  und „Machet die Tore weit“. In der Heiligen Nacht schließlich „Adeste Fideles“,  „Heilige Nacht“ und „Transeamus usque Bethlehem“.

All diese gefühlsgeladene und friedvolle Musik schwingt heuer in unseren Gedanken mit, wenn sich Festtag an Festtag reiht. Musik von der Konserve ist manchmal präziser, erreicht aber nicht die Innigkeit und das Erlebnis, das in der Kirche zu spüren ist. Heuer fehlt natürlich auch der persönliche Kontakt. Es gibt kaum noch Gelegenheiten für einen Händedruck, in ein fröhliches Gesicht zu sehen oder eine vertraute Stimme zu hören. Internet, Telefon und Fotos sind mehr eine Krücke als ein Ersatz. Erstaunlich lebendig sind dagegen die vielen schönen Erinnerungen an das Chorleben, bevor es im letzten März abrupt enden musste. Wir würden so gerne an den Festtagen im Advent und an Weihnachten unseren gewohnten Beitrag leisten, zusammen mit unserem Pfarrer, der Gemeinde, unserer Chorleiterin Astrid Elender und den Organistinnen und Organisten, die ihr Instrument so fabelhaft beherrschen. Die unerwartete Pandemie hat uns zurückgeworfen, uns aber eines nicht genommen: unsere Gemeinschaft und unsere Liebe zum Gesang.

Singt dem HERRN ein neues Lied, denn er hat wunderbare Taten vollbracht! (Ps. 98,1)

 

Der Kirchenchor Wolnzach wünscht Ihnen, liebe Gemeindemitglieder und Freunde der Kirchenmusik, einen besinnlichen Advent, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Bleiben Sie gesund!